Kategorie-Archiv: Blog

Harry Ruloffs ist unser neuer König

Beim diesjährigen Schützenfest hat es Harry Ruloffs geschafft, den Vogel von der Stange zu holen. Damit wurde er der 3. König des Thronclub „Einer-wird-König!“.

Zu seiner Königin wählte er sich Yvonne Pohle, und der Thron setzte sich natürlich aus den Mitgliedern des EWK nebst Frauen zusammen.

Es war eine sehr stimmungsvolle Feier beim Krönungsball, der erst mit dem letzten Tanz auf dem Markt endete. König,Königin und der ganze Thronclub freuen sich auf das anstehende Königsjahr!!

Einer wird König! Unsere Geschichte

Wappen Einer wird König
An einem schönen warmen Sommertag trafen sich 18 Anholter Jungs auf dem Rasen der Familie Boland in Anholt. Bei einigen kühlen Gläsern Bier wurde das Anholter Schützenfest eingeläutet.

In diesem Augenblick konnte noch keiner ahnen, dass er in den folgenden Stunden Zeuge eines historischen Ereignisses werden würde.

Der Club: “Einer wird König!” wurde gegründet!

Innerhalb weniger Minuten hatten wir beschlossen, dass einer von uns König beim Anholter Schützenfest werden sollte. Um das Spektakel finanzieren zu können, wurde kurzerhand eine gemeinsame Kasse eingerichtet und Statuten aufgestellt.
Beim Schützenfest 1999 sollte der erste Königsschuss abgefeuert werden. In den Jahren 1999 bis 2002 haben wir mit aller Feuerkraft auf den Vogel geschossen und unserem Sieg entgegen gefiebert. Leider wurden unsere Träume immer in letzter Sekunde von einem anderen Anholter Schützen zerstört.

Aus diesem Grund haben wir unseren Club 2002 und 2003 vergrößert und in 2003 ist es uns dann gelungen den Anholter Königsthron zu besteigen!
Schützenkönig wurde Detlev Alstede – Königin wurde Sandra Roes.

Georg ter Voert war so nett und hat uns 2004 ein eigenes Club-Lied geschrieben.

Auch in den folgenden Jahren haben wir uns immer wieder am Vogelschießen beteiligt und jeweils mehrere Königsanwärter gestellt. Leider ohne Erfolg.

2008 haben wir zu unserem 10-jährigen Jubiläum ein ordentliches Fest gefeiert. Alle Mitglieder haben zum Schützenfest eine Orden mit unserem neuen Wappen erhalten und wir haben eine Zusammenfassung unseren Erfolgen der Jahre 1998 bis 2008 erstellt:

  • Beim Vogelschießen haben wir bereits alle Preise abgeschossen und 2003/2004 haben wir auf dem Thron gesessen.
  • Bisher hatten wir nur einen König, dafür aber zwei Königinnen.
  • Beim Kompanie- und Frühjahrspreisschießen haben wir schon viele Preise gewonnen.
  • Dabei waren 96 Eicheln, 10 mal erste Platzierungen und jeweils zwei mal Präsidenten- und Kaiserpokal

Unser Club besteht jedoch nicht nur zum Schützenfest, sondern volle zwölf Monate im Jahr und wir sehen uns regelmäßig bei Geburtstagen, Stammtisch usw.. In den Jahren 2002 und 2008 sind wir gemeinsam zum Schäferlauf nach Markgröningen gefahren, im Jahr 2007 waren wir in Willingen. Die Fahrten waren immer wieder ein Highlight.

In 2010 hat es dann endlich Mario van Onna geschafft, den Vogel von der Stange zu holen. Seine Königin war Anja Südholt. Der ganze Thronclub hat sich sehr darüber gefreut und ein tolles Jahr verbracht.

Zum 15-jährigen Jubiläum in 2013 sind wir nach Mallorca geflogen und haben dort die Wellnessfinca in Cala Ratjada gebucht. Es wurde ein perfektes Wochenende, wir haben uns für unsere Vereinstreue damit selbst belohnt.

In den 15 Jahren haben wir immer recht zünftig Schützenfest gefeiert und haben mal nachgerechnet:
21 Männer x 4 Tage Schützenfest x 15 Jahre = 1260 Tage Schützenfest.  Rechnen wir unsere Frauen noch hinzu, dann haben wir sogar 2.520 Tage Schützenfest gefeiert, wir sprechen also über 6 Jahre und 10 Monate Schützenfest.

In diesem Jahr wurde Harry Ruloffs der 3. König aus unserem Club. Zu seiner Königin wählte er Yvonne Pohle. Nach 6 Jahren konnten wir also wieder den Thron besteigen und werden sicherlich ein schönes Jahr verbringen.

Im September diesen Jahres war es wieder Zeit für eine Fahrt, dieses mal ging es nach Belgien. Wir hatten ein perfektes Wochenende in einer Villa in den Ardennen! Mal sehen wo uns die nächste Tour hinführen wird.

Schützenv. Anholt e.V. – Träger des Schützenwesens seit 1493

Wappen Schützenverein
Unser Thronclub ist eine lose Gruppe im Bürger Schützenverein Anholt e.V., der Träger des Anholter Schützenwesens ist, welches 1493 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Zweck des Vereins ist die Pflege heimatlichen Brauchtums in der Wahrung der alten Tradition durch die jährliche Feier des Schützenfestes und anderer Veranstaltungen, die Förderung echten Bürgersinns und froher Geselligkeit unter allen seinen Mitgliedern.
Aufgabe des Vereins ist weiterhin die Förderung des Schießsports nach einheitlichen wie auch eigenen Richtlinien zur Pflege des Vereinslebens.

Der Verein hat 615 Mitglieder, davon bilden 38 Mitglieder das Offizierskorps und davon gehören 7 Mitglieder dem Vorstand an. 1 Ehrenpräsident, 1 Ehrenoberst, 2 Ehrenhauptleute und 2 Offiziere a.D gehören zum Offizierskorps.
21 Mitglieder sind Jungschützen, 51 Mitglieder haben das 71. Lebensjahr vollendet und sind gemäß der Satzung beitragsfrei.

Mitglied des Vereins kann jede Person aus Anholt werden, die das 14. Lebensjahr vollendet hat. Auswärtige, insbesondere gebürtige Anholter, können dem Verein als fördernde Mitglieder beitreten. Sie haben alle Rechte und Pflichten einer ordentlichen Mitgliedschaft mit Ausnahme des Königsschießens.

Quelle: www.schuetzenverein-anholt.de

Unsere Clubmitglieder sind Mitglied im Schützenverein seit:

  • 01.01.1986 Rainer Kleinhessling
  • 01.01.1986 Stefan Schweers
  • 01.01.1989 Detlev Alstede
  • 01.01.1992 Tobias Roes
  • 01.01.1992 Markus Pohle
  • 01.01.1992 Mario van Onna
  • 01.01.1992 Markus Alstede
  • 01.01.1992 Jan-Bernd Bollwerk
  • 01.01.1992 Thorsten Südholt
  • 01.01.1992 Martin Meyer
  • 01.01.1992 Oliver Kiefmann
  • 01.01.1992 Tobias Boland
  • 01.01.1993 Harry Ruloffs
  • 01.01.1994 Alex Bolwerk
  • 01.01.1994 Thomas Freund
  • 01.01.1996 Jens Schaufl
  • 01.07.1997 Hans-Bernd Effing
  • 01.07.1997 Andreas Klaassen
  • 01.01.1998 Michael Freund
  • 01.01.1998 Volker Schepers
  • 01.01.2001 Guido Schmeink

Unsere Heimatstadt Anholt

Anholt Wappen
Die frühere Stadt Anholt (plattdeutsch Aanoldt) gehört zur Stadt Isselburg im nordrhein-westfälischen Kreis Borken. Zu Anholt gehören die Bauerschaften: Dwarsefeld, Regniet, Hahnerfeld und Breels.

Anholt liegt auf einer Höhe von 7 m über NN unmittelbar an der deutsch-niederländischen Grenze. In Anholt leben derzeit 4107 Menschen (Stand 31. Dezember 2012).

Der Anfang bzw. das Entstehen von Anholt liegen im Dunkeln. 1169 wurde ein Herr von Sulen und Anholt als Gefolgsmann des Utrechter Bischofs Godefried von Rhenen genannt, und unter Bischof Balduin (1178–1196) ist im Lehnsregister des Bistums ein „here van Anholt“ aufgeführt. Die Edelherren von Sulen gelten daher als die Erbauer der Anholter Burg. 1234 trat der erste namentliche Herr van Anehalte, Stephan I. von Sulen, auf.

Die Burg Anholt und die Ansiedlung waren zu einer reichsunmittelbaren Herrschaft geworden, mit dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches als ihren Lehnsherrn. Das Lehensverhältnis zu Utrecht scheint Anfang des 14. Jahrhunderts als nicht mehr existent, so erhielt Anholt am 25. Mai 1347 durch Stephan IV. von Sulen die Stadtrechte. Die Grenzlage Anholts zwischen dem Fürstbistum Münster im Osten, dem Herzogtum Kleve im Süden und dem Herzogtum Geldern im Norden und Westen gab Anlass zu immer neuen Streitigkeiten. Die Stadt Anholt wurde stark befestigt. Drei Stadttore, die Außen- und Binnengräben sowie Stadtmauer und Wall schützen die Stadt in schweren Zeiten. Verursacht durch den nicht eindeutigen Ursprung seiner Lehensherkunft, hatten die Herren von Anholt mit den Territorial-Ansprüchen seiner westlichen Nachbarn zu kämpfen.

Das Gebiet der Herrschaft Anholt scheint von altersher unverändert durch folgende Punkte begrenzt worden zu sein: In Nordosten „Dreibäumer“ (drei Schlagbäume: Fürstbistum Münster, Grafschaft Zutphen und Grafschaft Anholt), im Osten die Issel, im Süden die Clevische Landwehr, in Westen wiederum bis zur Einmündung in die Issel, die „Wilddtsche Brücke vor Gendringen und von hier aus zum Norden bis zur Bocholter Aa.

Anholt gehörte zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis. Durch Heirat kam Anholt 1641 an die Fürsten Salm, die es nach dem Verlust ihrer linksrheinischen Gebiete zur Residenz ihrer münsterländischen Entschädigungslande machten (Fürstentum Salm). Das Fürstentum wurde 1810 von Frankreich annektiert. 1815 nach dem Wiener Kongress fiel es an Preußen (Provinz Westfalen).

Anholt besitzt ein reges Vereinsleben. Der Bürger-Schützenverein steht in der Tradition des 1493 erstmals urkundlich erwähnten Anholter Schützenwesens. Traditionsreich ist auch der 1858 gegründete Kirchenchor St. Pankratius, einer der ältesten Kirchenchöre im Bistum Münster. Der Heimatverein Anholt bereichert durch Publikationen und Ausstellungen im Heimathaus (ehemaliges Haus Lange, in der Hohen Straße) das kulturelle Leben der alten Stadt. Zahlreiche Vereine aus den Bereichen Sport und Kultur ergänzen das Anholter Vereinswesen.

Die heute noch stattfindenden größeren Volksfeste sind die seit den 14. Jahrhundert nachweisbaren Pfingstkirmes und das große Bürgerschützenfest am 2. Juliwochenende. Eine Anholter Eigenart ist die Palmsonntagsprozession die seit etwa 1760 nachweisbar ist. Die Palmstöcke sind in ihrer Form und im Schmuck einzigartig.

Die Burg Anholt bietet heute ein glanzvolles Bild, das an französische Loire-Schlösser erinnert. Mit seinen Gärten und Parkanlagen, die in das European Garden Heritage Network eingebunden sind, ist es der Öffentlichkeit zugänglich. Im Schloss können zum Beispiel eine Gemäldesammlung (u. a. mit dem Rembrandt-Original Das Bad der Diana mit Aktäon und Kallisto), Zeugnisse herrschaftlicher Wohnkultur, die Bibliothek sowie eine umfangreiche Porzellansammlung besichtigt werden. Seit 1645 in Familienbesitz der Fürsten zu Salm-Salm. Die Wasserburg, die zu den prachtvollsten Burganlagen Westfalens zählt, begeistert vor allem die Besucher mit Barockgärten und der großzügig angelegten Parkanlage.

Des Weiteren:

  • Biotopwildpark Anholter Schweiz
  • neoromanische St.-Pankratius-Pfarrkirche Anholt (1851–1862) mit vielen Wand- und Deckengemälden
  • Historisches Rathaus von 1567
  • Stadtzentrum mit Parkanlagen und Überresten früherer Befestigungen
  • Jüdischer Friedhof in der Dwarsefeld
  • Historischer Eiskeller (15. Jh.)
  • Anholter Windmühle von 1747
  • Fürstliche Gruftkapelle 17. Jh.
  • Haus Hardenberg (14. Jh.)
  • Haus Pennekamp (15. Jh.)

Quelle: www.wikipedia.de